Fakultät für Agrarwissenschaften

InnoRind - Woche 1 - Bürgerrat zur Zukunft der Kälberhaltung

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Wie empfinden Sie die beschriebene und gezeigte Situation der frühen Trennung von Kuh und Kalb und der anschließenden Einzelhaltung?

Offene Antworten (319)

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  • Atze

    Da ich Veganer bin, lehne ich Kuhmilch natürlich ab. Es ist grausam eine Kuh zu schwängern und ihr das Kind dann anschließend wegzunehmen, und das jedes Jahr aufs Neue. Vielen Menschen ist das gar nicht klar dass nur eine schwangere Kuh Milch gibt.

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    • Gartenhexe

      Ich mag Kühe und möchte nicht auf sie verzichten. Sie strahlen so eine Ruhe aus, also jetzt auf der Weide. Sie bilden eine Verbindung zu früheren Zeiten. Kühe gehören einfach auf diese Welt.

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      • Atze

        Ich möchte ja die Spezies nicht ausrotten. Einfach keine mehr züchten und nach und nach auswildern.

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      • Luki

        Die Kuh gibt erst wieder Milch, wenn sie nicht mehr tragend ist, da sie vorher "trocken gestellt" wird, damit sie sich (Euter, Milchbildung) erholen kann.

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      • guruprasad

        Die frühe Trennung habe ich befürchtet, aber nicht definitiv gewusst. Angeblich zum Schutz der Kälber.
        Aber warum wird dann beim Menschen nicht vom Stillen abgeraten? Warum wird behauptet, dass (nur) die menschliche Muttermilch wertvolle Substanzen für das Immunsystem des Babys bereithält?
        Natürlich mindert ein Säugling den Milchertrag. Aber eine Kuh hat 4 Zitzen und kann somit bis zu 4 Kälber ernähren. Sie bekommt aber oft nur ein einziges Kalb. Beim Menschen sind es 2 Zitzen, bei Hunden 8 oder sogar mehr. Das hat die Natur so eingerichtet und hat die letzten paar Millionen Jahre offensichtlich funktioniert.
        In Indien wird das Kalb nicht von der Mutter getrennt und es wird nur der Überfluß an Milch genutzt. Funktioniert seit über 5000 Jahren. Was sollte man auch mit dem Kalb machen, es etwa verhungern lassen oder aktiv töten? Da hat leider das Video keine Auskunft gegeben! Doch auch Kälber sind Herdentiere, Isolation ist absolut unnatürlich.

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        • Xenia2607

          Ich finde es so traurig und das tut mir so leid für die Kälber dass die so früh von der Mama getrennt werden, ich finde man sollte wenigstens eine gewisse Zeit die Kälber bei der Mama lassen und nicht direkt trennen

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          • Lilli65

            Im Prinzip scheint diese Trennung falsch und wider die Natur. Kälber und Mütter werden getrennt, was nicht nur emotionale Probleme bedeutet und Stress für die an sich sozialen Tiere, sondern vermutlich auch langfristige Auswirkungen hat - die Kälber sind durch die schnelle Trennung weniger widerstandsfähig gegen Krankheiten und haben auch eine geringere Lebenserwartung. Es ist ein traurige Situation, wenn man darüber nachdenkt und es stellt sich die Frage, ob nicht jeder ein paar Cent mehr für seine Milch bezahlen sollte, um dies zu vermeiden.

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            • Peanuts

              Das Tier ist leider letztendlich nur ein Wirtschaftsobjekt. Maximaler Ertrag und möglichst geringe Ausgaben. Natürlich muss der Betrieb einen gewissen Gewinn erwirtschaften. Aber irgendwo sollte aber auch das Tierwohl berücksichtigt werden. Und das nicht nur auf dem Papier.

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              • Kevin94

                Die Kälber sollten auf jeden Fall einige Zeit bei der Mutter bleiben dürfen.
                Ich finde es schlimm, wenn sie so früh getrennt werden.

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                • Alex.sdm

                  Die Situation der frühzeitigen Trennung von Kalb und Kuh finde ich wirklich traurig. Natürlich kann ich nachvollziehen, warum es getan wird. Heutzutage werden die Kühe nicht mehr als Tiere angesehen, sondern als Maschienen, die stets und immer effizienter funktionieren müssen. Ursprünglich natürliche Verlange wie die körperliche Nähe von Mutter und Kind sind hier unerwünscht. Klar ist für mich, dass es so nicht weitergehen kann. Immer mehr Menschen realisieren die Missstände in der Viehindustrie. Eine Erhöhung der Milchpreise, um die Tiere und Bauern zu entlasten, ist eine Möglichkeit, doch der Ottonormalverbraucher darf dabei auch nicht zu viel stämmen müssen.

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                  • Juliane.S

                    Ich empfinde die Trennung der Kühe und Kälber ebenfalls als zu früh.. Gleich nach der Geburt in diese Iglus gesteckt zu werden und ohne die Mutter zu recht zu kommen (ich denke da eindeutig wie eine Mutter). Wiederum wird es zu kostspielig neue Gehege zu bauen und es geht den Landwirten zu viel Milch weg. Ein Teufelskreis..

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                    • ElStar

                      Die Lösung mit den Iglus finde auch ich alles andere als ideal. Wenn denn vielfältige Gründe für die Trennung von Kuh und Kalb sprechen, warum können die Kälber dann nicht wenigstens gemeinsam gehalten werden?

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                      • Lar.hg.sa

                        Die Iglus wirken wirklich sehr klein und einsam. Es ist eine gute Idee die Kälber zusammen zu halten, damit sie sich wenigsten ein wenig sozialisieren können.

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                        • Kara43

                          Im Vortext stand, dass die Kälber deshalb in der erten Zeit nicht gemeinsam gehalten werden können, um sicherzustellen, dass jedes Kalb wirklich die optimale Menge Milch bekommt. Das kann der Bauer wohl nur dann genau kontrollieren, wenn er die Kälber separat hält und separat füttert. Nach wenigen Wochen kommen die Kälber dann in den "Kälberkindergarten" zu den Artgenossen.

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                          • Lissy

                            Hallo Kara43, das habe ich auch gelesen und da der "Kälberkindergarten" nach wenigen Wochen bereitsteht finde ich es auch soweit ok.

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                            • ElStar

                              Das ist nur eine Vermutung. Aber für mich würde es naheliegen, dass sich für das Problem, jedem Kalb die optimale Menge Milch zukommen zu lassen, eine technische Lösung finden lassen könnte. Es gibt ja bereits Schweine Höfe, die quasi vollautomatisiert laufen. Zur Unterscheidung von Kälbern könnte womöglich eine Kamera-Technik herangezogen werden - ähnlich wie sie etwa in Katzenklappen umgesetzt wird, um die Katze, die hindurch gelassen werden soll, zu erkennen (und etwa zu blockieren, wenn diese Katze eine Ratte im Maul hat). Eine derartige Kamera-Technik könnte verfolgen, welche Menge Milch jedes Kalb bekommen hat und noch bekommen müsste. Dies könnte auch mit einem Futter - bzw. Milchspender verbunden werden, um die Fütterung automatisiert zu übernehmen. Technisch sollte das zumindest der Theorie nach möglich sein. Ob es eine solche Lösung bereits tatsächlich gibt, ist mir nicht bekannt. Falls ja, ist das dann vermutlich eher ein Kosten Punkt.

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                            • Benutzer gelöscht  •  2024-11-04 14:35:48

                              Es gibt auch Höfe, wo zwei oder mehrere Kälber zusammen gehalten werden. Diese Iglus gibt es in unterschiedlichsten Formen und Größen, wenn man ein wenig recheriert. Auch hier ist das Ganze vermutlich eine Kostenfrage und was der Hof bereit ist zu investieren bzw. sich eben leisten kann.

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                              • ElStar

                                Größere Iglus, die für mehr als nur ein Kalb geeignet sind, hören sich für mich nach einer sinnvollen Lösung an.

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                          • Tierschützer09

                            Interessant wäre es zu Wissen, um wieviel sich der Milchpreis ohne Einzelhaltung erhöhen würde. Vielleicht könnte man durch ein Siegel für die Kälberhaltung ohne Trennung von der Mutterkuh die Bereitschaft des Konsumenten für einen höheren akzeptierten Preis erhöhen. Wenn das durch ein Siegel oder Zertifikat gesichert ist, wäre der Verbraucher bereit, einen höheren Preis zu bezahlen

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                            • Benutzer gelöscht  •  2024-11-03 18:13:23

                              Noch mehr Siegel an den vielen Milchvarianten die es im Kühlregal und Regal zu kaufen gibt?
                              Ich denke nicht, dass dahingehend der Verbraucher sein Kaufverhalten ändern wird. Zudem müsste klar kommuniziert werden, warum denn die Kälberhaltung, in dem Fall die Kälbertrennung, etwas so grundsätzlich Schlechtes sein soll.
                              Der Milchpreis als solches ist ja auf Grund des aktuellen Überangebotes ein globales Problem und daran würde eine andere Kälberhaltung nichts ändern bzw. sich nicht auswirken.

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                              • Moggele

                                Es wäre auch ganz ohne Siegel möglich, dass auf der Verpackung gut sichtbar vermerkt wird, dass keine Kälbertrennung statt gefunden hat. Möglicherweise ist das sogar ein gutes Verkaufsargument damit dann der erforderlichen höheren Preis sogar gerne gezahlt wird.

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                              • Tierschützer09

                                Es stimmt schon, dass die vielen Siegel etwas unübersichtlich sind. Ich habe meine Meinung auch etwas geändert nach Erhalt der Informationen in der 2. Woche dieser Studie. So unmenschlich, wie ich zuerst dachte, ist das Konzept der frühen Trennung gar nicht, wenn man alle Umstände betrachtet.

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                              • Robbe1989

                                Ich muss gestehen, mir war das überhaupt noch nicht bewusst. Ich konsumiere gerne Milchprodukte und auch Kalbsfleisch - aber die Umstände unter denen diese Produkte erzeugt werden, darüber hab ich nie nachgedacht. Ich bin wie auch Birkenfeige und Beester99 darüber traurig, wie sehr hier vor allem auf Effektivität geschaut wird. Ich verstehe zwar auch - wie im Zusatzmaterial beschrieben - dass es Vorteile gibt, möglichst früh zu trennen, aber es kommt mir trotzdem sehr kühl und von wirtschaftlicher Effizienz geprägt vor.

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                                • Silkey

                                  Voll gut dass du das so siehst, als jemand der sich zuvor wenig Gedanken darüber gemacht hat….

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                                    Ich finde es wirklich toll, wie du nach den Informationen darüber denkst. Meiner Meinung nach ist die frühe Trennung auch sehr kaltherzig und nicht richtig. Es ist dringend nötig, dass anderes anzugehen.

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                                    • Benutzer gelöscht  •  2024-11-03 19:02:25

                                      Deine Aussage "Meiner Meinung nach ist die frühe Trennung auch sehr kaltherzig und nicht richtig." ist eine sehr emotionale Denkweise. Wenn etwas geändert werden soll, dann auf Grund von Fakten, weshalb diese Art der Kälberhaltung nachteilig ist bzw. nicht richtig sein soll.

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