Fakultät für Agrarwissenschaften

InnoRind - Woche 1 - Bürgerrat zur Zukunft der Kälberhaltung

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Wie empfinden Sie die beschriebene und gezeigte Situation der frühen Trennung von Kuh und Kalb und der anschließenden Einzelhaltung?

Offene Antworten (319)

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  • Birkenfeige

    Ich empfinde das schon als ziemlich traurig, obwohl ich gerne Milchprodukte zu mir nehme

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    • Marbi

      Mir geht es genauso, aber was kann man tun. Alternative schmecken nicht. Vielleicht die Preise erhöhen, aber es gibt ja auch in der Gesellschaft unterschicht die können dann keine Milch mehr leisten.

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      • Silkey

        Naja die Alternativen sind Geschmacksache..ich finde Milch im Kaffee kann man gut ersetztenaich habe mich gut an die hafermilch oder erbsenmilch gewöhnt…mein Mann hat sich Milch im Kaffee komplett abgewöhnt…ich denke wo ein Wille da ein Weg- es gibt mittlerweile richtig gute Alternativen die der Milch sehr nahe kommen- aber die kosten halt mehr als mich…

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        • Kara43

          Bei Aldi Süd gibt es Hafer- und Sojamilch, die einige Cent günstiger ist als die (Kuh)-H-Milch. Das hat mich gewundet und ich war vom guten Geschmack überrascht und werde jetzt dabei bleiben.

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          • matthias.pfau

            Wenn sich die Kuhmilchalternativen durchsetzen (auch aufgrund des Preises), wird die intensive Viehhaltung zur Milchgewinnung in dem Maße sicher auch nicht mehr nötig sein. Dann kann man bei der Kälberaufzucht evtl. mehr Kompromisse zum Tierwohl eingehen.

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            • love to learn

              Allerdings würden dann auch wieder viele kleinere Betriebe sich nicht mehr halten können. Denn es sind nicht dir großen Betriebe, die zuerst aufgeben müssen. Und gerade die großen Betrieben haben oft gar kein Interesse an einer besseren Haltung, sondern nur am Umsatz.

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              • Landluft76

                Diese Betriebe könnten dann allerdings auf andere Produkte umsteigen, wie zum Beispiel Hafer für Hafer-"Milch".
                Die trinke ich auch regelmäßig, zusätzlich zu Kuhmilch oder Milchprodukten.

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                • love to learn

                  Das ist wieder so ein Fall einer komplexen Situation. Ich habe vor Monaten mal ein Youtube Video gesehen, in dem es darum ging, warum nicht alle Menschen sich vegan ernähren sollten. Da wurde u.a. gesagt, das nur ein geringer Prozentteil des Hafers (ca. 30%?) für den Menschen verzehrbar ist und den Rest fressen, z.B. Rinder. Wenn nun viele Betriebe auf pflanzliche Alternativen (z.B. Hafer) umstellen, würde eine Dysbalance entstehen. Und es würde ja nicht nur die Milch fehlen, sondern entsprechende Milchprodukte und -verarbeitungen, z.B. auch Babymilchpulver. Und dieser Mangel hätte dann zufolge, dass mehr Produkte aus dem Ausland importiert werden müssten. Was nicht nur bedeutend teurer ist, sondern auch schädigend für die Umwelt (z.B. durch die Transportwege). Und es ist davon auszugehen, dass entsprechende Auslandsbetriebe genau die Haltung (oder schlimmer) haben, die wir ja vermeiden wollen. Was wäre also damit gewonnen? Wie gesagt, ich bin für Tierwohl und eine bessere Haltung.

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                  • Landluft76

                    Warum sollte es automatisch teurer werden, wenn es aus dem Ausland importiert werden muss? Schon heute werden zahlreiche Lebensmittel importiert und sind in den Geschäften billiger zu haben als einheimische Produkte.
                    Aber wer hat denn gesagt, dass Milch komplett fehlen würde? Die Frage war eher, ob die lediglich weniger Milch produziert wird.

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              • mandy111

                Ich gehe davon aus, daß sich die pflanzlichen Milchalternativen immer mehr durchsetzen werden.

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                • mandy111

                  Der Meinung bin ich auch.

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                • Sofa04

                  Ich bin leider kein Fan von Sojamilch und die Hafermilch enthält mir zu viel Zucker

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                  • mandy111

                    Ich trinke auch lieber Kuhmilch.

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                  • Sofa04

                    Hafermilch enthält mir persönlich zu viel Zucker und Sojamilch schmeckt mir nicht. Habe schon viele Alternativen ausprobiert aber so wirklich gut finde ich sie nicht

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                    • mandy111

                      Vom Geschmack her kann man die Hafermilch trinken (die anderen Sorten mag ich nicht besonders) - aber am liebsten trinke ich Kuhmilch.

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                      • Sofa04

                        Ich finde auch, dass es auf die Menge ankommt. Ich persönlich kaufe pro Woche 2 Liter Milch und damit kommt mein Haushalt (3 Personen) gut damit zurecht. Würden wir jetzt viel mehr Milch trinken, würde ich nochmal darüber nachdenken und eventuell weitere Alternativen ausprobieren

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                        • mandy111

                          Da gebe ich die recht. Ich lebe alleine und komme auch mit 2 Litern Milch aus.

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                      • pflanze123

                        Hast du schon Erbsenmilch ausprobiert? Kokosdrink? Cashewdrink? eine Alternative die wie Milch schmecken soll, z.B. der Voll Drink von Alnatura?

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                        • Sofa04

                          Erbsenmilch konnte ich bei uns noch nicht finden. Dadurch, dass ich gegen Nüsse allergisch bin, werdr ich den Cashewdrink nicht trinken. Dieser ist auf Basis von Cashews und ich will kein Risiko eingehen. Kokosnussdrinks habe ich auch nicht probiert, da ich den Geschmack von kokuswasser gar nicht mag.. Ich wüsste jetzt nicht, wo ich Alnatura Prifulte in der Nähe finde. Unser Tegut wird momentan neu gebaut… aber den Tipp werde ich mir mal merken

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                          • pflanze123

                            Den Kokosdrink gibt es auch im Aldi der ist mit Kokos und Reismilch. Der schmeckt auch leicht süß dafür und und eignet sich dann gut im Kaffee oder Kakao oder auch beim Frühstück oder im Pudding. Man kann das ganz verschieden verwenden.

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                            • Benutzer gelöscht  •  2024-11-24 11:10:44

                              Also ich weiss nicht, ob dieser Kokosdrink so eine gute Alternative ist. Das Thema der pflanzlichen Alternativen hatten wir hier ja schön öfters und das Problem sind einfach dort die Zusatzstoffen. Was den Anbau angeht, inwieweit der ökologisch etc. ist, mal noch außen vorgelassen.
                              Dein besagter Kokosdrink hat zum Beispiel leider viele Stabilisatoren und Aromastoffe : (

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                                Ja, das Stimmt :(

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                                • pflanze123

                                  Ich habe auch nochmal geschaut, der Kokosdrink von Aldi hat Stabilisatoren, aber die pflanzlichen Alternativen von Biomarken z.B. Alnatura haben keine Aromastoffe oder Stabilisatoren und die Erbsen und Hafer beispielsweise kommen auch aus Deutschland.

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                              • Sofa04

                                Das sind alles gute Tipps! Ich werde es mal mit Müsli probieren, ansonsten trinke ich keine Milch.

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                          • guruprasad

                            Danke für den Tipp! Ich habe das noch nicht wahrgenommen, aber werde mal nachschauen.

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                          • DJMama

                            Das bringt dann aber auch den Bauer nicht weiter. Dann wird ja weniger Milch gekauft und vom Verkauf lebt der Bauer.

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                          • Sofa04

                            Da kann ich dir leider nicht zustimmen. Ich wohne beispielsweise in einem kleinen Dorf, wo es nur einen Supermarkt und einen Bauern gibt. Wenn man zu spät beim Bauern ist, gibt es keine frische Milch mehr und man muss die aus dem Supermarkt nehmen. Alternativen wie Soja-, Hafer-oder Erbsenmilch gibt es sehr selten bei uns. Wir sind daher auf die Kuhmilch angewiesen. Natürlich kann man auch ein paar Orte weiter fahren aber dann kommen noch Benzinpreise oben drauf. Und wie du bereits gesagt hast, die Alternativen kommen der Milch nahe aber ersetzten tun diese die Milch nicht.

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                            • mandy111

                              Ja, es ist nunmal Geschmackssache. Mir persönlich schmeckt Kuhmilch besser, als pflanzliche Milch.

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                            • Lar.hg.sa

                              Ich kann verstehen, dass einem der Geschmack wichtig ist. Aber wenn man das wirklich nicht unterstützen will, dann findet man eine Alternative. Ich bin der Meinung es gibt genug Alternativen, die man ausprobieren kann. Schlussendlich muss man sich zwischen Tierwohl und seinem Geschmack entscheiden. Ich würde mich definitiv für das Tierwohl entscheiden…

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                              • Luki

                                Alternativen gibt es viele, haben nur eine ganz andere Zusammensetzung. Und dem Tierwohl schade ich nicht, wenn ich die Milch einer Kuh trinke , die gemolken wurde. Dies (das Melken) ist endletztlich Entlastung für sie.

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                                • pflanze123

                                  Das ist tatsächlich ein Trugschluss, denn die Euter werden nur so voll durch Überzüchtung und dass ihnen das Kalb weggenommen wird, um die Milch zu bekommen. Deshalb haben viele Kühe Schmerzen.

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                                  • Luki

                                    Kühe werden leer gemolken, damit man möglichst viel Milch gewinnt und damit keine Restmilch verbleibt, die z. Bsp. Entzündungen hervorruft. Kein Bauer lässt seine Kühe mit Schmerzen laufen, würde ja auch nur negative Auswirkungen haben.

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                                      • pflanze123

                                        "Die Kühe fangen an zu lahmen, bekommen Euterkrankheiten, Stoffwechsel- oder Fruchtbarkeitsstörungen. Eine schlechte Haltung, beispielsweise auf engem Raum, ohne Stroh, nur auf dem harten Boden verstärkt das Leid der Tiere zusätzlich."
                                        (Eine Passage aus dem Artikel)
                                        https://www.quarks.de/umwelt/landwirtschaft/darum-leiden-viele-kuehe-fuer-unsere-milch/

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                                        • pflanze123

                                          "Milchkühe wurden so hochgezüchtet, dass sie immer mehr Milch produzieren. Manche Rinderrassen geben heute bis zu 50 Liter pro Tag – körperlich ein unglaublicher Kraftakt. Die Rasse Deutsche Holstein ist hierzulande die weitverbreitetste. Durch die extreme Milchleistung besteht ein hohes Risiko, dass die Kühe an einer äußerst schmerzhaften Euterentzündung erkranken. Oft lassen Landwirtinnen und Landwirte ihre Tiere nicht behandeln, da sie nicht immer erkennen, dass sie medizinische Hilfe benötigen, oder die Kosten einsparen wollen. Im Durchschnittsalter von gerade einmal fünf Jahren sind die meisten Kühe körperlich derart ausgezehrt, dass sie geschlachtet werden."
                                          (Eine Passage aus dem Artikel)
                                          https://www.tierschutzbund.de/tiere-themen/tiere-in-der-landwirtschaft/rinder/milchkuehe

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                                          • pflanze123

                                            "Eine sichtbare Folge der Zucht auf Hochleistung ist die enorme Größe des Euters. Sie ist zum einen auf die große Milchmenge, zum anderen auf das erweiterte Gefäßnetz zurückzuführen, durch das die für die Produktion der Milch benötigte Menge Blut gepumpt wird. Die Größe und das Gewicht des Euters schränken die Tiere in ihren Bewegungen ein und stellen eine häufige Ursache von Euter- und Klauenerkrankungen dar. So liegt in einem durchschnittlichen Betrieb, laut einem Faktencheck des Fachportals Kuhgesundheit.de, der Anteil der euterkranken Tiere bei rund 50%. Insbesondere schwere Euterentzündungen (Mastitiden) können bei Milchkühen zu hohem Fieber, schmerzhaften Schwellungen am Euter, Durchfall oder sogar Tod durch Organversagen führen. Die extreme Belastung der Gelenke, die das große, schwere Euter verursacht, führt dazu, dass viele Tiere darüber hinaus Klauenerkrankung entwickeln und nicht normal laufen können." https://welttierschutz.org/qualzucht-milchkuh/

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                                            • Moggele

                                              Deswegen bekommen die Kühe auch jede Menge Antibiotikum.

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                                        • mandy111

                                          Da gebe ich dir vollkommen recht.

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                                      • Major_Tom

                                        Es wird ja niemand gezwungen jeden Tag 5 Liter Milch zu trinken. Bei einem normalen Milchverbrauch hat auch sicher einer Bürgergeldbezieherfamilie die 2€ mehr im Monat in der Tasche.

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                                        • mandy111

                                          Man weiß gar nicht mehr, wie man sich verhalten soll. Mir schmeckt Kuhmilch nunmal lieber als pflanzliche Milch - obwohl ich schon mal Hafermilch probiert habe.

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                                        • Sofa04

                                          Da sehe ich eher das Problem. Wenn man alles teurer macht, weil die Haltung dann fairer ist, kann man sich nicht mehr so viel leisten. Das Bio ein schmeckt genauso wie das konventionelle Ei und so wird es wahrscheinlich auch mit der Milch sein

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                                        • Sofa04

                                          Geht mir genauso. Die Alternativen haben mich bis jetzt noch nicht überzeugen können

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                                          • mandy111

                                            Ich sehe das genauso. Ich trinke auch gerne Milchprodukte - aber wenn ich das lese; dann bin ich diesbezüglich sehr zwiespältig geworden.

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                                            • Leseratte

                                              Ich auch voll sünde für die Kälber von der mutter entrissen

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                                              • Kevin Schmidt

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                                              • Puschi

                                                Meiner Meinung nach sollten die Kälber zumindest einige Zeit bei den Müttern bleiben. Die isolierten Iglus wirken sehr trist. Das einzelne Kalb kann sich meiner Meinung nach nicht sozialisieren. Ich verstehe zwar die Aspekte aus Sicht des Bauern, aber aus der Sicht eines Kalbes finde ich es sehr unschön und einfach unnatürlich. Es zeigt das der Fokus auf Profit liegt

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                                              • love to learn

                                                Es macht mich traurig, wie sehr wir Menschen unsere natürliche Umwelt schon verzerrt und ausgenutzt haben. Und wie sehr wir uns damit am Ende nur selbst schaden. Milchprodukte sind seit langer Zeit ein fester und meines Erachtens wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung (zumindest in unseren Breitengraden). Ich kann (auch aus medizinischen Gründen) nicht darauf verzichten. Wünsche mir aber eine Rückkehr zu einem natürlicheren Umgang damit, falls dass noch möglich ist.

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                                                • MarkusNRW72

                                                  Ich empfinde diese frühe Trennung von Kalb und Kuh auch als zu früh! Ich würde es bevorzugen und auch unterstützen wenn die Kälber längere Zeit bei der Kuh bleiben würden, und ich würde auch einen höheren Milchpreis akzeptieren wenn so verfahren wird!

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                                                  • mandy111

                                                    Sehe ich genauso. Ich würde dann auch lieber mehr für die Milch bezahlen.

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                                                  • Lissy

                                                    Ich wusste bis jetzt nicht daß das Kälbchen direkt nach der Geburt von der Kuh getrennt wird, aber es ist wahrscheinlich wirklich das beste für beide bevor eine Bindung entsteht, denn irgendwann ist die Trennung anscheinend unabdingbar. Deshalb finde ich diese Iglus eigentlich gar nicht so schlecht und der soziale Kontakt zu Artgenossen ist ja auch gegeben. Man sollte auch etwas an die Milchbauern denken, die sowieso schon viele Auflagen bewältigen müssen. Ich denke die Iglu Lösung ist für Kuh, Kalb und Bauern eine vertretbare Lösung.

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                                                    • mandy111

                                                      Die Trennung hat - wie viele Dinge im Leben - immer 2 Seiten. Wie macht man es nun richtig?

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                                                        Genauso denke ich auch. Das ist die beste Lösung für die Kälber und Kühe

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                                                      • annanas

                                                        Die Einzelhlatung und Trennung hinterlässt natürlich kein gutes Gefühl, aber irgendwo unterstützt man als Konsument das natürlich auch. Daher wären mehr Tierwohl Informationen, auch bei Milchprodukten, wünschenswert, damit man bewusster Entscheidungen treffen kann.

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                                                        • mandy111

                                                          Da gebe ich dir recht. Als Verbraucher weiß man ja schon gar nicht mehr, wie man sich verhalten soll.

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                                                        • nadinakcn

                                                          Einerseits sehe ich, dass eine frühe Trennung praktische Vorteile haben kann, andererseits finde ich es wichtig, dass das Wohlergehen der Tiere stets im Vordergrund steht. Vielleicht wäre es gut, wenn Alternativen erforscht würden, die sowohl für die Tiere als auch für die Landwirte funktionieren. Für höhere Qualität und eine bessere Tierhaltung wäre ich bereit, mehr zu zahlen.

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                                                          • Lar.hg.sa

                                                            Sehe es auch so, dass die frühe Trennung praktisch für die Landwirte ist und für die Tiere eher nicht. Alternativen, die sowohl für die Landwirte als auch die Tiere gut sind, wären sehr wünschenswert. Und finde auch, dass man dafür dann auch mehr Geld bezahlen kann. Man müssen trotzdem darauf achten, dass die Preise nicht zu hoch werden und der Staat da vielleicht eine Unterstützung sein kann, um den Preisunterschied zu minimieren.

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                                                            • Gartenhexe

                                                              Der Saat an sich ist heutzutage eine wackelige Angelegenheit. Und Gesetze können sehr schnell geändert werden bei einem politischen Wechsel. Ein Bauer muss ja in der Viehhaltung für mehrere Jahre planen können, ebenso im Hinblick auf die Milchwirtschaft und Abnehmer, nicht nur für eine kurze Zeitspanne. Schön wäre das schon mit dem Preisausgleich, wenn er dauerhaft wäre.

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                                                              • Luki

                                                                Genau! Aber im Gegenteil, wir machen ja gerade unsere Landwirtschaft kaputt! Wir schauen nicht nach besseren Möglichkeiten, sondern verurteilen! gerade die Menschen in den Städten haben ja keinen Bezug zur Landwirtschaft. Es steht ja alles zum Kauf in den Regalen, braucht man sich ja keine Gedanken machen! Erst wenn es knapp wird und es nicht mehr alles geben wird, oder nur noch ab und an, dann kommt der Aufschrei! Ich habe hier bei uns schon einige Bauern und Höfe kaputt gehen sehen , und das nach vielen Generationen Familienbetrieb. Traurig!

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                                                            • mandy111

                                                              Dieser Meinung bin ich auch.

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                                                            • Jean

                                                              Ich weiß zwar, das Kälber meistens direkt nach der Geburt von den Müttern getrennt werden aber wirklich Gedanken darüber gemacht habe ich mir bisher nicht ob es andere Lösungen gibt. Ein spannender Ansatz sind die Ammenkühe. Mich macht es traurig darüber nachzudenken das man sie überhaupt trennen muss.

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                                                              • Online-Meisterchen

                                                                Den Ansatz mit Ammenkühen finde ich auch interessant, das sollte als Kompromiss zumindest gemacht werden.

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                                                                • Kara43

                                                                  Von Ammenkühen habe ich in einem TV-Beitrag schon gehört und fand, dass es eine sehr gute Idee ist. Ich weiß allerdings nicht, ob die ausgewählte Ammenkuh dann ständig in diesem "Amt" bleibt. Dann müsste diese Kuh beim Melk-Durchgang auch immer separat behandelt, bzw. abgetrennt werden? Aber das wäre ja wohl ein kleiner Aufwand für den Bauern.

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                                                                    Das wäre eventuell eine gute Alternative.

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                                                                    Voll gut dass du das so siehst, als jemand der sich zuvor wenig Gedanken darüber gemacht hat….

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                                                                    • Jean

                                                                      Dafür dürfen wir ja hier sein um andere Sicht und Denkweisen kennen zu lernen. 🤗 kanntest du den Ansatz schon?

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                                                                    Hallo Birkenfeige, ja traurig ist ein treffendes Vokabular. Wir sollten nicht versäumen auf die Ursachen zu blicken. Es geht m.E. ausschließlich um industrielle Tierhaltung. Effizienz und Effektivität stehen, wie die Argumente zeigen, im Vordergrund. Es wird wie so oft nur vordergründig gedacht.

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                                                                    • Major_Tom

                                                                      Die Kuh wird hier nicht als Lebewesen betrachtet. Vordergründig stehen ausschließlich die wirtschaftlichen Interessen. Das sollte meiner Meinung nach auch dringend geändert werden.

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                                                                        stimmt

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                                                                          Da kann ich nur zustimmen! Es gibt hier bei der Milchproduktion nur um die Wirtschaft und fast gar nicht um die Tiere. Alleine das die Tiere gemelkt werden ist fragwürdig, aber das es dann noch so ein tiefen Einschnitt in deren Leben und Mutter-Kind-Beziehung gibt, ist einfach nur traurig. Daran muss unbedingt gearbeitet werden.

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                                                                        Wenn man das Kalb sofort von der Mutter trennt, hat es definitiv weniger Stress als bei einer späteren. Für Mutterkühe gibt es ja nicht wirklich eine optimale Lösung. Natürlich weiss man nicht wirklich, wie lange Kühe trauern. Aber, so schlimm es klingt- ihr Leben ist meistens sehr zeitbeschränkt, und sie muss mehrere Kälber auf die Welt bringen.

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