Mir geht es genauso, aber was kann man tun. Alternative schmecken nicht. Vielleicht die Preise erhöhen, aber es gibt ja auch in der Gesellschaft unterschicht die können dann keine Milch mehr leisten.
Naja die Alternativen sind Geschmacksache..ich finde Milch im Kaffee kann man gut ersetztenaich habe mich gut an die hafermilch oder erbsenmilch gewöhnt…mein Mann hat sich Milch im Kaffee komplett abgewöhnt…ich denke wo ein Wille da ein Weg- es gibt mittlerweile richtig gute Alternativen die der Milch sehr nahe kommen- aber die kosten halt mehr als mich…
Bei Aldi Süd gibt es Hafer- und Sojamilch, die einige Cent günstiger ist als die (Kuh)-H-Milch. Das hat mich gewundet und ich war vom guten Geschmack überrascht und werde jetzt dabei bleiben.
Wenn sich die Kuhmilchalternativen durchsetzen (auch aufgrund des Preises), wird die intensive Viehhaltung zur Milchgewinnung in dem Maße sicher auch nicht mehr nötig sein. Dann kann man bei der Kälberaufzucht evtl. mehr Kompromisse zum Tierwohl eingehen.
Allerdings würden dann auch wieder viele kleinere Betriebe sich nicht mehr halten können. Denn es sind nicht dir großen Betriebe, die zuerst aufgeben müssen. Und gerade die großen Betrieben haben oft gar kein Interesse an einer besseren Haltung, sondern nur am Umsatz.
Diese Betriebe könnten dann allerdings auf andere Produkte umsteigen, wie zum Beispiel Hafer für Hafer-"Milch".
Die trinke ich auch regelmäßig, zusätzlich zu Kuhmilch oder Milchprodukten.
Das ist wieder so ein Fall einer komplexen Situation. Ich habe vor Monaten mal ein Youtube Video gesehen, in dem es darum ging, warum nicht alle Menschen sich vegan ernähren sollten. Da wurde u.a. gesagt, das nur ein geringer Prozentteil des Hafers (ca. 30%?) für den Menschen verzehrbar ist und den Rest fressen, z.B. Rinder. Wenn nun viele Betriebe auf pflanzliche Alternativen (z.B. Hafer) umstellen, würde eine Dysbalance entstehen. Und es würde ja nicht nur die Milch fehlen, sondern entsprechende Milchprodukte und -verarbeitungen, z.B. auch Babymilchpulver. Und dieser Mangel hätte dann zufolge, dass mehr Produkte aus dem Ausland importiert werden müssten. Was nicht nur bedeutend teurer ist, sondern auch schädigend für die Umwelt (z.B. durch die Transportwege). Und es ist davon auszugehen, dass entsprechende Auslandsbetriebe genau die Haltung (oder schlimmer) haben, die wir ja vermeiden wollen. Was wäre also damit gewonnen? Wie gesagt, ich bin für Tierwohl und eine bessere Haltung.
Warum sollte es automatisch teurer werden, wenn es aus dem Ausland importiert werden muss? Schon heute werden zahlreiche Lebensmittel importiert und sind in den Geschäften billiger zu haben als einheimische Produkte.
Aber wer hat denn gesagt, dass Milch komplett fehlen würde? Die Frage war eher, ob die lediglich weniger Milch produziert wird.
Hafermilch enthält mir persönlich zu viel Zucker und Sojamilch schmeckt mir nicht. Habe schon viele Alternativen ausprobiert aber so wirklich gut finde ich sie nicht
Ich finde auch, dass es auf die Menge ankommt. Ich persönlich kaufe pro Woche 2 Liter Milch und damit kommt mein Haushalt (3 Personen) gut damit zurecht. Würden wir jetzt viel mehr Milch trinken, würde ich nochmal darüber nachdenken und eventuell weitere Alternativen ausprobieren
Erbsenmilch konnte ich bei uns noch nicht finden. Dadurch, dass ich gegen Nüsse allergisch bin, werdr ich den Cashewdrink nicht trinken. Dieser ist auf Basis von Cashews und ich will kein Risiko eingehen. Kokosnussdrinks habe ich auch nicht probiert, da ich den Geschmack von kokuswasser gar nicht mag.. Ich wüsste jetzt nicht, wo ich Alnatura Prifulte in der Nähe finde. Unser Tegut wird momentan neu gebaut… aber den Tipp werde ich mir mal merken
Den Kokosdrink gibt es auch im Aldi der ist mit Kokos und Reismilch. Der schmeckt auch leicht süß dafür und und eignet sich dann gut im Kaffee oder Kakao oder auch beim Frühstück oder im Pudding. Man kann das ganz verschieden verwenden.
Also ich weiss nicht, ob dieser Kokosdrink so eine gute Alternative ist. Das Thema der pflanzlichen Alternativen hatten wir hier ja schön öfters und das Problem sind einfach dort die Zusatzstoffen. Was den Anbau angeht, inwieweit der ökologisch etc. ist, mal noch außen vorgelassen.
Dein besagter Kokosdrink hat zum Beispiel leider viele Stabilisatoren und Aromastoffe : (
Ich habe auch nochmal geschaut, der Kokosdrink von Aldi hat Stabilisatoren, aber die pflanzlichen Alternativen von Biomarken z.B. Alnatura haben keine Aromastoffe oder Stabilisatoren und die Erbsen und Hafer beispielsweise kommen auch aus Deutschland.
Vielleicht sollten sich auch die Genossenschaften besser organisieren und sich gemeinsam besser gegen den Handel aufstellen, damit mehr Geld beim Bauern ankommt.
Gut das Du mal die Molkereien mit ansprichst , letztendlich sind sie es die dem Bauer die Brust auf die Pistole setzen und im Ernstfall Milch aus anderen Ländern importieren lassen können
Da kann ich dir leider nicht zustimmen. Ich wohne beispielsweise in einem kleinen Dorf, wo es nur einen Supermarkt und einen Bauern gibt. Wenn man zu spät beim Bauern ist, gibt es keine frische Milch mehr und man muss die aus dem Supermarkt nehmen. Alternativen wie Soja-, Hafer-oder Erbsenmilch gibt es sehr selten bei uns. Wir sind daher auf die Kuhmilch angewiesen. Natürlich kann man auch ein paar Orte weiter fahren aber dann kommen noch Benzinpreise oben drauf. Und wie du bereits gesagt hast, die Alternativen kommen der Milch nahe aber ersetzten tun diese die Milch nicht.
Ich kann verstehen, dass einem der Geschmack wichtig ist. Aber wenn man das wirklich nicht unterstützen will, dann findet man eine Alternative. Ich bin der Meinung es gibt genug Alternativen, die man ausprobieren kann. Schlussendlich muss man sich zwischen Tierwohl und seinem Geschmack entscheiden. Ich würde mich definitiv für das Tierwohl entscheiden…
Alternativen gibt es viele, haben nur eine ganz andere Zusammensetzung. Und dem Tierwohl schade ich nicht, wenn ich die Milch einer Kuh trinke , die gemolken wurde. Dies (das Melken) ist endletztlich Entlastung für sie.
Das ist tatsächlich ein Trugschluss, denn die Euter werden nur so voll durch Überzüchtung und dass ihnen das Kalb weggenommen wird, um die Milch zu bekommen. Deshalb haben viele Kühe Schmerzen.
Kühe werden leer gemolken, damit man möglichst viel Milch gewinnt und damit keine Restmilch verbleibt, die z. Bsp. Entzündungen hervorruft. Kein Bauer lässt seine Kühe mit Schmerzen laufen, würde ja auch nur negative Auswirkungen haben.
"Die Kühe fangen an zu lahmen, bekommen Euterkrankheiten, Stoffwechsel- oder Fruchtbarkeitsstörungen. Eine schlechte Haltung, beispielsweise auf engem Raum, ohne Stroh, nur auf dem harten Boden verstärkt das Leid der Tiere zusätzlich."
(Eine Passage aus dem Artikel)
https://www.quarks.de/umwelt/landwirtschaft/darum-leiden-viele-kuehe-fuer-unsere-milch/
"Milchkühe wurden so hochgezüchtet, dass sie immer mehr Milch produzieren. Manche Rinderrassen geben heute bis zu 50 Liter pro Tag – körperlich ein unglaublicher Kraftakt. Die Rasse Deutsche Holstein ist hierzulande die weitverbreitetste. Durch die extreme Milchleistung besteht ein hohes Risiko, dass die Kühe an einer äußerst schmerzhaften Euterentzündung erkranken. Oft lassen Landwirtinnen und Landwirte ihre Tiere nicht behandeln, da sie nicht immer erkennen, dass sie medizinische Hilfe benötigen, oder die Kosten einsparen wollen. Im Durchschnittsalter von gerade einmal fünf Jahren sind die meisten Kühe körperlich derart ausgezehrt, dass sie geschlachtet werden."
(Eine Passage aus dem Artikel)
https://www.tierschutzbund.de/tiere-themen/tiere-in-der-landwirtschaft/rinder/milchkuehe
"Eine sichtbare Folge der Zucht auf Hochleistung ist die enorme Größe des Euters. Sie ist zum einen auf die große Milchmenge, zum anderen auf das erweiterte Gefäßnetz zurückzuführen, durch das die für die Produktion der Milch benötigte Menge Blut gepumpt wird. Die Größe und das Gewicht des Euters schränken die Tiere in ihren Bewegungen ein und stellen eine häufige Ursache von Euter- und Klauenerkrankungen dar. So liegt in einem durchschnittlichen Betrieb, laut einem Faktencheck des Fachportals Kuhgesundheit.de, der Anteil der euterkranken Tiere bei rund 50%. Insbesondere schwere Euterentzündungen (Mastitiden) können bei Milchkühen zu hohem Fieber, schmerzhaften Schwellungen am Euter, Durchfall oder sogar Tod durch Organversagen führen. Die extreme Belastung der Gelenke, die das große, schwere Euter verursacht, führt dazu, dass viele Tiere darüber hinaus Klauenerkrankung entwickeln und nicht normal laufen können." https://welttierschutz.org/qualzucht-milchkuh/
Es wird ja niemand gezwungen jeden Tag 5 Liter Milch zu trinken. Bei einem normalen Milchverbrauch hat auch sicher einer Bürgergeldbezieherfamilie die 2€ mehr im Monat in der Tasche.
Man weiß gar nicht mehr, wie man sich verhalten soll. Mir schmeckt Kuhmilch nunmal lieber als pflanzliche Milch - obwohl ich schon mal Hafermilch probiert habe.
Kennst du schon Erbsenmilch? Cashewdrink? Kokosdrink? Eine Alternative die wie Kuhmilch schmecken soll? Ansonsten hilft es ja auch schon, den Konsum ein wenig zu reduzieren.
Da sehe ich eher das Problem. Wenn man alles teurer macht, weil die Haltung dann fairer ist, kann man sich nicht mehr so viel leisten. Das Bio ein schmeckt genauso wie das konventionelle Ei und so wird es wahrscheinlich auch mit der Milch sein
Meiner Meinung nach sollten die Kälber zumindest einige Zeit bei den Müttern bleiben. Die isolierten Iglus wirken sehr trist. Das einzelne Kalb kann sich meiner Meinung nach nicht sozialisieren. Ich verstehe zwar die Aspekte aus Sicht des Bauern, aber aus der Sicht eines Kalbes finde ich es sehr unschön und einfach unnatürlich. Es zeigt das der Fokus auf Profit liegt
Sehe ich genau so! Die Trennung ist zu früh. Und auch die Iglus sind zu klein. Die Kälber habe gar keine Möglichkeit sich frei zu bewegen und Kontakt zu anderen zu knüpfen. Auch bei Tieren ist es wichtig, dass sie mit anderen zusammen leben. Schließlich sind Kühe auch Herdentiere. Klar ist diese Haltung für den Bauer am günstigsten und einfachsten, aber man sollte einen Kompromiss finden, der für die Kühe und den Bauern angemessen ist.
Stimmt..total unnatürlich …es wird zuwenig auf die „Natur“ geachtet…Klar der Bauer lebt davon und soll es auch! Ich glaube viele Bauern sind quasi gezwungen so zu handeln…
Es macht mich traurig, wie sehr wir Menschen unsere natürliche Umwelt schon verzerrt und ausgenutzt haben. Und wie sehr wir uns damit am Ende nur selbst schaden. Milchprodukte sind seit langer Zeit ein fester und meines Erachtens wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung (zumindest in unseren Breitengraden). Ich kann (auch aus medizinischen Gründen) nicht darauf verzichten. Wünsche mir aber eine Rückkehr zu einem natürlicheren Umgang damit, falls dass noch möglich ist.
Ich empfinde diese frühe Trennung von Kalb und Kuh auch als zu früh! Ich würde es bevorzugen und auch unterstützen wenn die Kälber längere Zeit bei der Kuh bleiben würden, und ich würde auch einen höheren Milchpreis akzeptieren wenn so verfahren wird!
Ich wusste bis jetzt nicht daß das Kälbchen direkt nach der Geburt von der Kuh getrennt wird, aber es ist wahrscheinlich wirklich das beste für beide bevor eine Bindung entsteht, denn irgendwann ist die Trennung anscheinend unabdingbar. Deshalb finde ich diese Iglus eigentlich gar nicht so schlecht und der soziale Kontakt zu Artgenossen ist ja auch gegeben. Man sollte auch etwas an die Milchbauern denken, die sowieso schon viele Auflagen bewältigen müssen. Ich denke die Iglu Lösung ist für Kuh, Kalb und Bauern eine vertretbare Lösung.
Die Einzelhlatung und Trennung hinterlässt natürlich kein gutes Gefühl, aber irgendwo unterstützt man als Konsument das natürlich auch. Daher wären mehr Tierwohl Informationen, auch bei Milchprodukten, wünschenswert, damit man bewusster Entscheidungen treffen kann.
Einerseits sehe ich, dass eine frühe Trennung praktische Vorteile haben kann, andererseits finde ich es wichtig, dass das Wohlergehen der Tiere stets im Vordergrund steht. Vielleicht wäre es gut, wenn Alternativen erforscht würden, die sowohl für die Tiere als auch für die Landwirte funktionieren. Für höhere Qualität und eine bessere Tierhaltung wäre ich bereit, mehr zu zahlen.
Sehe es auch so, dass die frühe Trennung praktisch für die Landwirte ist und für die Tiere eher nicht. Alternativen, die sowohl für die Landwirte als auch die Tiere gut sind, wären sehr wünschenswert. Und finde auch, dass man dafür dann auch mehr Geld bezahlen kann. Man müssen trotzdem darauf achten, dass die Preise nicht zu hoch werden und der Staat da vielleicht eine Unterstützung sein kann, um den Preisunterschied zu minimieren.
Der Saat an sich ist heutzutage eine wackelige Angelegenheit. Und Gesetze können sehr schnell geändert werden bei einem politischen Wechsel. Ein Bauer muss ja in der Viehhaltung für mehrere Jahre planen können, ebenso im Hinblick auf die Milchwirtschaft und Abnehmer, nicht nur für eine kurze Zeitspanne. Schön wäre das schon mit dem Preisausgleich, wenn er dauerhaft wäre.
Genau! Aber im Gegenteil, wir machen ja gerade unsere Landwirtschaft kaputt! Wir schauen nicht nach besseren Möglichkeiten, sondern verurteilen! gerade die Menschen in den Städten haben ja keinen Bezug zur Landwirtschaft. Es steht ja alles zum Kauf in den Regalen, braucht man sich ja keine Gedanken machen! Erst wenn es knapp wird und es nicht mehr alles geben wird, oder nur noch ab und an, dann kommt der Aufschrei! Ich habe hier bei uns schon einige Bauern und Höfe kaputt gehen sehen , und das nach vielen Generationen Familienbetrieb. Traurig!
Ich weiß zwar, das Kälber meistens direkt nach der Geburt von den Müttern getrennt werden aber wirklich Gedanken darüber gemacht habe ich mir bisher nicht ob es andere Lösungen gibt. Ein spannender Ansatz sind die Ammenkühe. Mich macht es traurig darüber nachzudenken das man sie überhaupt trennen muss.
Von Ammenkühen habe ich in einem TV-Beitrag schon gehört und fand, dass es eine sehr gute Idee ist. Ich weiß allerdings nicht, ob die ausgewählte Ammenkuh dann ständig in diesem "Amt" bleibt. Dann müsste diese Kuh beim Melk-Durchgang auch immer separat behandelt, bzw. abgetrennt werden? Aber das wäre ja wohl ein kleiner Aufwand für den Bauern.
Hallo Birkenfeige, ja traurig ist ein treffendes Vokabular. Wir sollten nicht versäumen auf die Ursachen zu blicken. Es geht m.E. ausschließlich um industrielle Tierhaltung. Effizienz und Effektivität stehen, wie die Argumente zeigen, im Vordergrund. Es wird wie so oft nur vordergründig gedacht.
Die Kuh wird hier nicht als Lebewesen betrachtet. Vordergründig stehen ausschließlich die wirtschaftlichen Interessen. Das sollte meiner Meinung nach auch dringend geändert werden.
Da kann ich nur zustimmen! Es gibt hier bei der Milchproduktion nur um die Wirtschaft und fast gar nicht um die Tiere. Alleine das die Tiere gemelkt werden ist fragwürdig, aber das es dann noch so ein tiefen Einschnitt in deren Leben und Mutter-Kind-Beziehung gibt, ist einfach nur traurig. Daran muss unbedingt gearbeitet werden.
Wenn man das Kalb sofort von der Mutter trennt, hat es definitiv weniger Stress als bei einer späteren. Für Mutterkühe gibt es ja nicht wirklich eine optimale Lösung. Natürlich weiss man nicht wirklich, wie lange Kühe trauern. Aber, so schlimm es klingt- ihr Leben ist meistens sehr zeitbeschränkt, und sie muss mehrere Kälber auf die Welt bringen.
Ich empfinde das schon als ziemlich traurig, obwohl ich gerne Milchprodukte zu mir nehme
Mir geht es genauso, aber was kann man tun. Alternative schmecken nicht. Vielleicht die Preise erhöhen, aber es gibt ja auch in der Gesellschaft unterschicht die können dann keine Milch mehr leisten.
Naja die Alternativen sind Geschmacksache..ich finde Milch im Kaffee kann man gut ersetztenaich habe mich gut an die hafermilch oder erbsenmilch gewöhnt…mein Mann hat sich Milch im Kaffee komplett abgewöhnt…ich denke wo ein Wille da ein Weg- es gibt mittlerweile richtig gute Alternativen die der Milch sehr nahe kommen- aber die kosten halt mehr als mich…
Bei Aldi Süd gibt es Hafer- und Sojamilch, die einige Cent günstiger ist als die (Kuh)-H-Milch. Das hat mich gewundet und ich war vom guten Geschmack überrascht und werde jetzt dabei bleiben.
Wenn sich die Kuhmilchalternativen durchsetzen (auch aufgrund des Preises), wird die intensive Viehhaltung zur Milchgewinnung in dem Maße sicher auch nicht mehr nötig sein. Dann kann man bei der Kälberaufzucht evtl. mehr Kompromisse zum Tierwohl eingehen.
Allerdings würden dann auch wieder viele kleinere Betriebe sich nicht mehr halten können. Denn es sind nicht dir großen Betriebe, die zuerst aufgeben müssen. Und gerade die großen Betrieben haben oft gar kein Interesse an einer besseren Haltung, sondern nur am Umsatz.
Diese Betriebe könnten dann allerdings auf andere Produkte umsteigen, wie zum Beispiel Hafer für Hafer-"Milch".
Die trinke ich auch regelmäßig, zusätzlich zu Kuhmilch oder Milchprodukten.
Das ist wieder so ein Fall einer komplexen Situation. Ich habe vor Monaten mal ein Youtube Video gesehen, in dem es darum ging, warum nicht alle Menschen sich vegan ernähren sollten. Da wurde u.a. gesagt, das nur ein geringer Prozentteil des Hafers (ca. 30%?) für den Menschen verzehrbar ist und den Rest fressen, z.B. Rinder. Wenn nun viele Betriebe auf pflanzliche Alternativen (z.B. Hafer) umstellen, würde eine Dysbalance entstehen. Und es würde ja nicht nur die Milch fehlen, sondern entsprechende Milchprodukte und -verarbeitungen, z.B. auch Babymilchpulver. Und dieser Mangel hätte dann zufolge, dass mehr Produkte aus dem Ausland importiert werden müssten. Was nicht nur bedeutend teurer ist, sondern auch schädigend für die Umwelt (z.B. durch die Transportwege). Und es ist davon auszugehen, dass entsprechende Auslandsbetriebe genau die Haltung (oder schlimmer) haben, die wir ja vermeiden wollen. Was wäre also damit gewonnen? Wie gesagt, ich bin für Tierwohl und eine bessere Haltung.
Warum sollte es automatisch teurer werden, wenn es aus dem Ausland importiert werden muss? Schon heute werden zahlreiche Lebensmittel importiert und sind in den Geschäften billiger zu haben als einheimische Produkte.
Aber wer hat denn gesagt, dass Milch komplett fehlen würde? Die Frage war eher, ob die lediglich weniger Milch produziert wird.
Ich gehe davon aus, daß sich die pflanzlichen Milchalternativen immer mehr durchsetzen werden.
Der Meinung bin ich auch.
Ich bin leider kein Fan von Sojamilch und die Hafermilch enthält mir zu viel Zucker
Ich trinke auch lieber Kuhmilch.
Hafermilch enthält mir persönlich zu viel Zucker und Sojamilch schmeckt mir nicht. Habe schon viele Alternativen ausprobiert aber so wirklich gut finde ich sie nicht
Vom Geschmack her kann man die Hafermilch trinken (die anderen Sorten mag ich nicht besonders) - aber am liebsten trinke ich Kuhmilch.
Ich finde auch, dass es auf die Menge ankommt. Ich persönlich kaufe pro Woche 2 Liter Milch und damit kommt mein Haushalt (3 Personen) gut damit zurecht. Würden wir jetzt viel mehr Milch trinken, würde ich nochmal darüber nachdenken und eventuell weitere Alternativen ausprobieren
Da gebe ich die recht. Ich lebe alleine und komme auch mit 2 Litern Milch aus.
Hast du schon Erbsenmilch ausprobiert? Kokosdrink? Cashewdrink? eine Alternative die wie Milch schmecken soll, z.B. der Voll Drink von Alnatura?
Erbsenmilch konnte ich bei uns noch nicht finden. Dadurch, dass ich gegen Nüsse allergisch bin, werdr ich den Cashewdrink nicht trinken. Dieser ist auf Basis von Cashews und ich will kein Risiko eingehen. Kokosnussdrinks habe ich auch nicht probiert, da ich den Geschmack von kokuswasser gar nicht mag.. Ich wüsste jetzt nicht, wo ich Alnatura Prifulte in der Nähe finde. Unser Tegut wird momentan neu gebaut… aber den Tipp werde ich mir mal merken
Den Kokosdrink gibt es auch im Aldi der ist mit Kokos und Reismilch. Der schmeckt auch leicht süß dafür und und eignet sich dann gut im Kaffee oder Kakao oder auch beim Frühstück oder im Pudding. Man kann das ganz verschieden verwenden.
Also ich weiss nicht, ob dieser Kokosdrink so eine gute Alternative ist. Das Thema der pflanzlichen Alternativen hatten wir hier ja schön öfters und das Problem sind einfach dort die Zusatzstoffen. Was den Anbau angeht, inwieweit der ökologisch etc. ist, mal noch außen vorgelassen.
Dein besagter Kokosdrink hat zum Beispiel leider viele Stabilisatoren und Aromastoffe : (
Ja, das Stimmt :(
Ich habe auch nochmal geschaut, der Kokosdrink von Aldi hat Stabilisatoren, aber die pflanzlichen Alternativen von Biomarken z.B. Alnatura haben keine Aromastoffe oder Stabilisatoren und die Erbsen und Hafer beispielsweise kommen auch aus Deutschland.
Das sind alles gute Tipps! Ich werde es mal mit Müsli probieren, ansonsten trinke ich keine Milch.
Danke für den Tipp! Ich habe das noch nicht wahrgenommen, aber werde mal nachschauen.
Das bringt dann aber auch den Bauer nicht weiter. Dann wird ja weniger Milch gekauft und vom Verkauf lebt der Bauer.
die Molkereien und der Handel müssen von ihrenhandelsspannen etwas abgeben
Vielleicht sollten sich auch die Genossenschaften besser organisieren und sich gemeinsam besser gegen den Handel aufstellen, damit mehr Geld beim Bauern ankommt.
Für diesen Vorschlag wäre ich auch - nur glaube ich, daß es nicht realisiert wird.
das wird leider nicht funktionieren
Ich vermute, weil es zu wenige Genossenschaften gibt? Oder was könnte der Grund sein?
Gut das Du mal die Molkereien mit ansprichst , letztendlich sind sie es die dem Bauer die Brust auf die Pistole setzen und im Ernstfall Milch aus anderen Ländern importieren lassen können
Das wäre doch schon mal ein Anfang - gute Idee.
Leider sind die Produkte von Bauer teurer als die billige Milch im Supermarkt…
genau richtig gesagt
Da kann ich dir leider nicht zustimmen. Ich wohne beispielsweise in einem kleinen Dorf, wo es nur einen Supermarkt und einen Bauern gibt. Wenn man zu spät beim Bauern ist, gibt es keine frische Milch mehr und man muss die aus dem Supermarkt nehmen. Alternativen wie Soja-, Hafer-oder Erbsenmilch gibt es sehr selten bei uns. Wir sind daher auf die Kuhmilch angewiesen. Natürlich kann man auch ein paar Orte weiter fahren aber dann kommen noch Benzinpreise oben drauf. Und wie du bereits gesagt hast, die Alternativen kommen der Milch nahe aber ersetzten tun diese die Milch nicht.
Ja, es ist nunmal Geschmackssache. Mir persönlich schmeckt Kuhmilch besser, als pflanzliche Milch.
Ich kann verstehen, dass einem der Geschmack wichtig ist. Aber wenn man das wirklich nicht unterstützen will, dann findet man eine Alternative. Ich bin der Meinung es gibt genug Alternativen, die man ausprobieren kann. Schlussendlich muss man sich zwischen Tierwohl und seinem Geschmack entscheiden. Ich würde mich definitiv für das Tierwohl entscheiden…
Alternativen gibt es viele, haben nur eine ganz andere Zusammensetzung. Und dem Tierwohl schade ich nicht, wenn ich die Milch einer Kuh trinke , die gemolken wurde. Dies (das Melken) ist endletztlich Entlastung für sie.
Das ist tatsächlich ein Trugschluss, denn die Euter werden nur so voll durch Überzüchtung und dass ihnen das Kalb weggenommen wird, um die Milch zu bekommen. Deshalb haben viele Kühe Schmerzen.
Kühe werden leer gemolken, damit man möglichst viel Milch gewinnt und damit keine Restmilch verbleibt, die z. Bsp. Entzündungen hervorruft. Kein Bauer lässt seine Kühe mit Schmerzen laufen, würde ja auch nur negative Auswirkungen haben.
Quellenangabe?
"Die Kühe fangen an zu lahmen, bekommen Euterkrankheiten, Stoffwechsel- oder Fruchtbarkeitsstörungen. Eine schlechte Haltung, beispielsweise auf engem Raum, ohne Stroh, nur auf dem harten Boden verstärkt das Leid der Tiere zusätzlich."
(Eine Passage aus dem Artikel)
https://www.quarks.de/umwelt/landwirtschaft/darum-leiden-viele-kuehe-fuer-unsere-milch/
"Milchkühe wurden so hochgezüchtet, dass sie immer mehr Milch produzieren. Manche Rinderrassen geben heute bis zu 50 Liter pro Tag – körperlich ein unglaublicher Kraftakt. Die Rasse Deutsche Holstein ist hierzulande die weitverbreitetste. Durch die extreme Milchleistung besteht ein hohes Risiko, dass die Kühe an einer äußerst schmerzhaften Euterentzündung erkranken. Oft lassen Landwirtinnen und Landwirte ihre Tiere nicht behandeln, da sie nicht immer erkennen, dass sie medizinische Hilfe benötigen, oder die Kosten einsparen wollen. Im Durchschnittsalter von gerade einmal fünf Jahren sind die meisten Kühe körperlich derart ausgezehrt, dass sie geschlachtet werden."
(Eine Passage aus dem Artikel)
https://www.tierschutzbund.de/tiere-themen/tiere-in-der-landwirtschaft/rinder/milchkuehe
"Eine sichtbare Folge der Zucht auf Hochleistung ist die enorme Größe des Euters. Sie ist zum einen auf die große Milchmenge, zum anderen auf das erweiterte Gefäßnetz zurückzuführen, durch das die für die Produktion der Milch benötigte Menge Blut gepumpt wird. Die Größe und das Gewicht des Euters schränken die Tiere in ihren Bewegungen ein und stellen eine häufige Ursache von Euter- und Klauenerkrankungen dar. So liegt in einem durchschnittlichen Betrieb, laut einem Faktencheck des Fachportals Kuhgesundheit.de, der Anteil der euterkranken Tiere bei rund 50%. Insbesondere schwere Euterentzündungen (Mastitiden) können bei Milchkühen zu hohem Fieber, schmerzhaften Schwellungen am Euter, Durchfall oder sogar Tod durch Organversagen führen. Die extreme Belastung der Gelenke, die das große, schwere Euter verursacht, führt dazu, dass viele Tiere darüber hinaus Klauenerkrankung entwickeln und nicht normal laufen können." https://welttierschutz.org/qualzucht-milchkuh/
Deswegen bekommen die Kühe auch jede Menge Antibiotikum.
Da gebe ich dir vollkommen recht.
Es wird ja niemand gezwungen jeden Tag 5 Liter Milch zu trinken. Bei einem normalen Milchverbrauch hat auch sicher einer Bürgergeldbezieherfamilie die 2€ mehr im Monat in der Tasche.
Man weiß gar nicht mehr, wie man sich verhalten soll. Mir schmeckt Kuhmilch nunmal lieber als pflanzliche Milch - obwohl ich schon mal Hafermilch probiert habe.
Kennst du schon Erbsenmilch? Cashewdrink? Kokosdrink? Eine Alternative die wie Kuhmilch schmecken soll? Ansonsten hilft es ja auch schon, den Konsum ein wenig zu reduzieren.
Ja, die kenne ich. Aber diese Alternativen sind nunmal nicht mein Geschmack.
Da sehe ich eher das Problem. Wenn man alles teurer macht, weil die Haltung dann fairer ist, kann man sich nicht mehr so viel leisten. Das Bio ein schmeckt genauso wie das konventionelle Ei und so wird es wahrscheinlich auch mit der Milch sein
Geht mir genauso. Die Alternativen haben mich bis jetzt noch nicht überzeugen können
Ich sehe das genauso. Ich trinke auch gerne Milchprodukte - aber wenn ich das lese; dann bin ich diesbezüglich sehr zwiespältig geworden.
Ich auch voll sünde für die Kälber von der mutter entrissen
deswegen muss da unbedingt was passieren
Meiner Meinung nach sollten die Kälber zumindest einige Zeit bei den Müttern bleiben. Die isolierten Iglus wirken sehr trist. Das einzelne Kalb kann sich meiner Meinung nach nicht sozialisieren. Ich verstehe zwar die Aspekte aus Sicht des Bauern, aber aus der Sicht eines Kalbes finde ich es sehr unschön und einfach unnatürlich. Es zeigt das der Fokus auf Profit liegt
Sehe ich genau so! Die Trennung ist zu früh. Und auch die Iglus sind zu klein. Die Kälber habe gar keine Möglichkeit sich frei zu bewegen und Kontakt zu anderen zu knüpfen. Auch bei Tieren ist es wichtig, dass sie mit anderen zusammen leben. Schließlich sind Kühe auch Herdentiere. Klar ist diese Haltung für den Bauer am günstigsten und einfachsten, aber man sollte einen Kompromiss finden, der für die Kühe und den Bauern angemessen ist.
stimme dir zu
ich dir auch
Stimme dir auch zu
sehe ich genauso. Es sind schließlich immer noch Tiere, die rein aus kaptialiszätischen Zwecken gezüchtet und ausgebeutet werden.
Dem kann man nur zustimmen.
Gebe ich die vollkommen recht.
Stimmt..total unnatürlich …es wird zuwenig auf die „Natur“ geachtet…Klar der Bauer lebt davon und soll es auch! Ich glaube viele Bauern sind quasi gezwungen so zu handeln…
in unsere heutigen zeit muss auf tier wohl geachtet werden
Bin absolut Deiner Meinung
Auf jeden Fall die kleineren Bauern, die oft an ihren Tieren hängen, aber keine große Wahl haben.
Das ist wahrlich ein Problem.
Das Problem ist aber, wenn die Kälber längere Zeit bei den Müttern bleiben und man sie dann trennt, die Trennung für beide Seiten viel schlimmer ist.
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Doch das weiss man, wenn du dir vorne das Informationsmaterial durchliest: Zum freiwilligen Weiterlesen: Frühe Trennung & Einzelhaltung --> https://digitalemeinungagrar.uni-goettingen.de/rails/active_storage/blobs/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBPQT09IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJibG9iX2lkIn19--409ff5e801cbb3e3acd0f8c9b9cffc6e397e0901/Zum%20Weiterlesen%20BIZLW.pdf
Danke für den Link!! Ich fand den Artikel sehr aufschlussreich
stimme dir zu
das würde ich auch so meinen
So sehe ich das auch. Letztendlich zählt hauptsächlich der Profit - leider !!!
da haszt du recht
Es macht mich traurig, wie sehr wir Menschen unsere natürliche Umwelt schon verzerrt und ausgenutzt haben. Und wie sehr wir uns damit am Ende nur selbst schaden. Milchprodukte sind seit langer Zeit ein fester und meines Erachtens wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung (zumindest in unseren Breitengraden). Ich kann (auch aus medizinischen Gründen) nicht darauf verzichten. Wünsche mir aber eine Rückkehr zu einem natürlicheren Umgang damit, falls dass noch möglich ist.
Ich empfinde diese frühe Trennung von Kalb und Kuh auch als zu früh! Ich würde es bevorzugen und auch unterstützen wenn die Kälber längere Zeit bei der Kuh bleiben würden, und ich würde auch einen höheren Milchpreis akzeptieren wenn so verfahren wird!
Sehe ich genauso. Ich würde dann auch lieber mehr für die Milch bezahlen.
Ich wusste bis jetzt nicht daß das Kälbchen direkt nach der Geburt von der Kuh getrennt wird, aber es ist wahrscheinlich wirklich das beste für beide bevor eine Bindung entsteht, denn irgendwann ist die Trennung anscheinend unabdingbar. Deshalb finde ich diese Iglus eigentlich gar nicht so schlecht und der soziale Kontakt zu Artgenossen ist ja auch gegeben. Man sollte auch etwas an die Milchbauern denken, die sowieso schon viele Auflagen bewältigen müssen. Ich denke die Iglu Lösung ist für Kuh, Kalb und Bauern eine vertretbare Lösung.
Die Trennung hat - wie viele Dinge im Leben - immer 2 Seiten. Wie macht man es nun richtig?
Genauso denke ich auch. Das ist die beste Lösung für die Kälber und Kühe
Die Einzelhlatung und Trennung hinterlässt natürlich kein gutes Gefühl, aber irgendwo unterstützt man als Konsument das natürlich auch. Daher wären mehr Tierwohl Informationen, auch bei Milchprodukten, wünschenswert, damit man bewusster Entscheidungen treffen kann.
Da gebe ich dir recht. Als Verbraucher weiß man ja schon gar nicht mehr, wie man sich verhalten soll.
Einerseits sehe ich, dass eine frühe Trennung praktische Vorteile haben kann, andererseits finde ich es wichtig, dass das Wohlergehen der Tiere stets im Vordergrund steht. Vielleicht wäre es gut, wenn Alternativen erforscht würden, die sowohl für die Tiere als auch für die Landwirte funktionieren. Für höhere Qualität und eine bessere Tierhaltung wäre ich bereit, mehr zu zahlen.
Sehe es auch so, dass die frühe Trennung praktisch für die Landwirte ist und für die Tiere eher nicht. Alternativen, die sowohl für die Landwirte als auch die Tiere gut sind, wären sehr wünschenswert. Und finde auch, dass man dafür dann auch mehr Geld bezahlen kann. Man müssen trotzdem darauf achten, dass die Preise nicht zu hoch werden und der Staat da vielleicht eine Unterstützung sein kann, um den Preisunterschied zu minimieren.
Der Saat an sich ist heutzutage eine wackelige Angelegenheit. Und Gesetze können sehr schnell geändert werden bei einem politischen Wechsel. Ein Bauer muss ja in der Viehhaltung für mehrere Jahre planen können, ebenso im Hinblick auf die Milchwirtschaft und Abnehmer, nicht nur für eine kurze Zeitspanne. Schön wäre das schon mit dem Preisausgleich, wenn er dauerhaft wäre.
Genau! Aber im Gegenteil, wir machen ja gerade unsere Landwirtschaft kaputt! Wir schauen nicht nach besseren Möglichkeiten, sondern verurteilen! gerade die Menschen in den Städten haben ja keinen Bezug zur Landwirtschaft. Es steht ja alles zum Kauf in den Regalen, braucht man sich ja keine Gedanken machen! Erst wenn es knapp wird und es nicht mehr alles geben wird, oder nur noch ab und an, dann kommt der Aufschrei! Ich habe hier bei uns schon einige Bauern und Höfe kaputt gehen sehen , und das nach vielen Generationen Familienbetrieb. Traurig!
Dieser Meinung bin ich auch.
Ich weiß zwar, das Kälber meistens direkt nach der Geburt von den Müttern getrennt werden aber wirklich Gedanken darüber gemacht habe ich mir bisher nicht ob es andere Lösungen gibt. Ein spannender Ansatz sind die Ammenkühe. Mich macht es traurig darüber nachzudenken das man sie überhaupt trennen muss.
Den Ansatz mit Ammenkühen finde ich auch interessant, das sollte als Kompromiss zumindest gemacht werden.
Von Ammenkühen habe ich in einem TV-Beitrag schon gehört und fand, dass es eine sehr gute Idee ist. Ich weiß allerdings nicht, ob die ausgewählte Ammenkuh dann ständig in diesem "Amt" bleibt. Dann müsste diese Kuh beim Melk-Durchgang auch immer separat behandelt, bzw. abgetrennt werden? Aber das wäre ja wohl ein kleiner Aufwand für den Bauern.
Das wäre eventuell eine gute Alternative.
Voll gut dass du das so siehst, als jemand der sich zuvor wenig Gedanken darüber gemacht hat….
Dafür dürfen wir ja hier sein um andere Sicht und Denkweisen kennen zu lernen. 🤗 kanntest du den Ansatz schon?
Hallo Birkenfeige, ja traurig ist ein treffendes Vokabular. Wir sollten nicht versäumen auf die Ursachen zu blicken. Es geht m.E. ausschließlich um industrielle Tierhaltung. Effizienz und Effektivität stehen, wie die Argumente zeigen, im Vordergrund. Es wird wie so oft nur vordergründig gedacht.
Die Kuh wird hier nicht als Lebewesen betrachtet. Vordergründig stehen ausschließlich die wirtschaftlichen Interessen. Das sollte meiner Meinung nach auch dringend geändert werden.
stimmt
Da kann ich nur zustimmen! Es gibt hier bei der Milchproduktion nur um die Wirtschaft und fast gar nicht um die Tiere. Alleine das die Tiere gemelkt werden ist fragwürdig, aber das es dann noch so ein tiefen Einschnitt in deren Leben und Mutter-Kind-Beziehung gibt, ist einfach nur traurig. Daran muss unbedingt gearbeitet werden.
Wenn man das Kalb sofort von der Mutter trennt, hat es definitiv weniger Stress als bei einer späteren. Für Mutterkühe gibt es ja nicht wirklich eine optimale Lösung. Natürlich weiss man nicht wirklich, wie lange Kühe trauern. Aber, so schlimm es klingt- ihr Leben ist meistens sehr zeitbeschränkt, und sie muss mehrere Kälber auf die Welt bringen.
SEHE ICH AUCH SO