Mehr Info in Sachen hormongesteuerter Trennungsschmerz bzw. die Wirkung des Hormons als Ausbildung der Bindung zwischen Kuh und Kalb. Ist die hormonelle Bindungswirkung nur bei der Kuh oder auch beim Kalb vorhanden?
Also ich habe bislang schon genug Infos bekommen, dass ich auf ein Umstieg zur pflanzlichen Milch denke. Auf neue Infos bin ich ohnehin schon gespannt.
Man kann meiner Meinung nach nur verschiedene Haltungsformen permanent beobachten und schauen in wieweit überhaupt und in welchem Ausmaß Verhaltensänderungen auftreten.
Besteht überhaupt die Möglichkeit, den hier oft angeführte Vorschlag die Kälber von Anfang an zusammen zu stecken, umzusetzen? Ist das überhaupt sinnvoll? Babies lernen ja auch nicht von einander. Ich hätte auch gerne mehr Infos über die Ammenhaltung.
Naja, aber die Babies werden ja auch nicht von ihrer Mutter entfernt😉 und ab einem gewissen Zeitpunkt lernen auch Babies voneinander. Das wird bei den Kälbern nicht anders sein.
Ja, Babies von ihrer Mutter und jeglichen Ersatzammen zu entfernen, ist tötlich, wie das Experiment vom Kaiser Friedrich II gezeigt hat. Und wie wir ja in dem Video gesehen haben, gibt es auch verschiedene Altersstufen bei den Kälbern. Aber anscheinend auch so etwas wie Futterneid. Man müsste mal einen Viehwirt fragen, ab wann das zusammenstecken möglich und auch sinnvoll wäre.
Futterneid ist heute nicht mehr so relevant, da es meistens reichlich vorhanden ist. Also da habe ich noch keine Revierkämpfe auf der Weide oder im Stall beobachten müssen. Früher wurde ja auch oft nur 1 mal am Tag gefüttert, aber heute geht das, oft automatisch oder halb automatisiert, über den ganzen Tag verteilt. In den 50ern fing das damals an mit Kraftfutter aus Fischmehl für Bauernhoftiere. Danach wurden die Tiere regelrecht süchtig, was ihrer Gesundheit auch in Bezug auf ihr Aggressionsverhalten nicht gerade nützte. Da war Rabbatz, wenn ein Tier mehr als seinen Teil wollte. Aber heute ist das Futter zum Glück viel ausgewogener und nicht mehr so auf Suchtverhalten angelegt. So gibt es weniger Konflikte.
Kann du das etwas präziser ausdrücken --> wer, was und wobei? Das wird aus dem kurzen Satz nicht ersichtlich, was für eine Statistik du genau willst ; )
Statistiken wo getestet wurde wie es den Kälber nach einer frühen trennung geht bzw welche Veränderungen es dabei auch gibt im Verhalten. Sowas würde mich interessieren
Ist diese Gruppenbucht der Kälber nach 14 Tagen, also wo die Kälber zusammengehalten werden, eine gesetzliche Vorgabe oder entscheidet das jeder Hof für sich alleine?
Meiner Erfahrung nach sind die Gesetze nicht wirklich einheitlich. Weil es ja auch viele verschiedene Bauernhofformen gibt.Statuten, die für grosse Bauernhöfe locker zu schaffen wären, könnten für den mittelgrossen oder Kleinbauern das Ende bedeuten. Manchmal auch umgekehrt, wenn z.B. ein Großbauer alles umrüsten müsste, zu hohen Preisen. Deshalb finde ich die Iglu Idee und auch die spätere Gruppenhaltung in kleineren Gruppen sinnvoll, das kann mit geringeren oder sozusagen "Bordmitteln" realisiert werden. Die Iglus sind ja auch wiederverwendbar.
Genau, deswegen ja meine Frage, ob das Pflicht ist mit der Gruppenbucht, denn die ca. 14 Tage Einzelhaltung, mit anschliessender Gruppenhaltung, empfinde ich als nicht so schlimm, als wie wenn jedes Kalb über Monate alleine in so einer Einzelbox gehalten wird. Und die optimalste Lösung wäre dann natürlich in Verbindung mit einer Ammenkuh.
Was mich mal interessieren würde-diese genetische Selektion des "Vaters". Ist das wirklich so relevant und, was mich irgendwie beunruhigt, führt das zu einer Art Überoptimierung, auf längere Zeit betrachtet? Denn oft können neue Probleme entstehen, wenn sich ein Lebewesen so sehr vom natürlichen Ursprung entfernt. Z.B. Anfälligkeiten gegen äussere Einflüsse, Aggression, unerwartete Krankheiten. Das wäre ja auch gefährlich für ein überoptimiertes Kalb. Die Natur ist im allgemeinen nicht perfekt, aber überlebenstüchtig.
Mehr Info in Sachen hormongesteuerter Trennungsschmerz bzw. die Wirkung des Hormons als Ausbildung der Bindung zwischen Kuh und Kalb. Ist die hormonelle Bindungswirkung nur bei der Kuh oder auch beim Kalb vorhanden?
Also ich habe bislang schon genug Infos bekommen, dass ich auf ein Umstieg zur pflanzlichen Milch denke. Auf neue Infos bin ich ohnehin schon gespannt.
Welche Auswirkungen hätte es wenn man die Kälber gemeinsam halten würde statt in einzelnen Iglus.
Man kann meiner Meinung nach nur verschiedene Haltungsformen permanent beobachten und schauen in wieweit überhaupt und in welchem Ausmaß Verhaltensänderungen auftreten.
Besteht überhaupt die Möglichkeit, den hier oft angeführte Vorschlag die Kälber von Anfang an zusammen zu stecken, umzusetzen? Ist das überhaupt sinnvoll? Babies lernen ja auch nicht von einander. Ich hätte auch gerne mehr Infos über die Ammenhaltung.
Naja, aber die Babies werden ja auch nicht von ihrer Mutter entfernt😉 und ab einem gewissen Zeitpunkt lernen auch Babies voneinander. Das wird bei den Kälbern nicht anders sein.
Ja, Babies von ihrer Mutter und jeglichen Ersatzammen zu entfernen, ist tötlich, wie das Experiment vom Kaiser Friedrich II gezeigt hat. Und wie wir ja in dem Video gesehen haben, gibt es auch verschiedene Altersstufen bei den Kälbern. Aber anscheinend auch so etwas wie Futterneid. Man müsste mal einen Viehwirt fragen, ab wann das zusammenstecken möglich und auch sinnvoll wäre.
Futterneid ist heute nicht mehr so relevant, da es meistens reichlich vorhanden ist. Also da habe ich noch keine Revierkämpfe auf der Weide oder im Stall beobachten müssen. Früher wurde ja auch oft nur 1 mal am Tag gefüttert, aber heute geht das, oft automatisch oder halb automatisiert, über den ganzen Tag verteilt. In den 50ern fing das damals an mit Kraftfutter aus Fischmehl für Bauernhoftiere. Danach wurden die Tiere regelrecht süchtig, was ihrer Gesundheit auch in Bezug auf ihr Aggressionsverhalten nicht gerade nützte. Da war Rabbatz, wenn ein Tier mehr als seinen Teil wollte. Aber heute ist das Futter zum Glück viel ausgewogener und nicht mehr so auf Suchtverhalten angelegt. So gibt es weniger Konflikte.
Danke für die Info Gartenhexe. Du bist wahrscheinlich noch am nächsten am Thema dran. Ich bin gespannt, ob da noch mehr Infos zu den Thema kommen.
Warum wird der Saugreflex der Kälber an den Eimern/Futterautomaten nicht genug befriedigt, als im Gegensatz dazu, wenn es am Euter der Kuh saugt?
Eventuell richtige Statistiken um zu sehen wie es beiden Seiten geht
Kann du das etwas präziser ausdrücken --> wer, was und wobei? Das wird aus dem kurzen Satz nicht ersichtlich, was für eine Statistik du genau willst ; )
Statistiken wo getestet wurde wie es den Kälber nach einer frühen trennung geht bzw welche Veränderungen es dabei auch gibt im Verhalten. Sowas würde mich interessieren
Ist es egal, von welcher Kuh das Kalb die Biestmilch bekommt oder verträgt es nur die Biestmilch der eigenen Mutterkuh?
Ist diese Gruppenbucht der Kälber nach 14 Tagen, also wo die Kälber zusammengehalten werden, eine gesetzliche Vorgabe oder entscheidet das jeder Hof für sich alleine?
Meiner Erfahrung nach sind die Gesetze nicht wirklich einheitlich. Weil es ja auch viele verschiedene Bauernhofformen gibt.Statuten, die für grosse Bauernhöfe locker zu schaffen wären, könnten für den mittelgrossen oder Kleinbauern das Ende bedeuten. Manchmal auch umgekehrt, wenn z.B. ein Großbauer alles umrüsten müsste, zu hohen Preisen. Deshalb finde ich die Iglu Idee und auch die spätere Gruppenhaltung in kleineren Gruppen sinnvoll, das kann mit geringeren oder sozusagen "Bordmitteln" realisiert werden. Die Iglus sind ja auch wiederverwendbar.
Genau, deswegen ja meine Frage, ob das Pflicht ist mit der Gruppenbucht, denn die ca. 14 Tage Einzelhaltung, mit anschliessender Gruppenhaltung, empfinde ich als nicht so schlimm, als wie wenn jedes Kalb über Monate alleine in so einer Einzelbox gehalten wird. Und die optimalste Lösung wäre dann natürlich in Verbindung mit einer Ammenkuh.
Was mich mal interessieren würde-diese genetische Selektion des "Vaters". Ist das wirklich so relevant und, was mich irgendwie beunruhigt, führt das zu einer Art Überoptimierung, auf längere Zeit betrachtet? Denn oft können neue Probleme entstehen, wenn sich ein Lebewesen so sehr vom natürlichen Ursprung entfernt. Z.B. Anfälligkeiten gegen äussere Einflüsse, Aggression, unerwartete Krankheiten. Das wäre ja auch gefährlich für ein überoptimiertes Kalb. Die Natur ist im allgemeinen nicht perfekt, aber überlebenstüchtig.