In welchem Bereich des Themas der frühen Trennung von Kuh und Kalb und der anschließenden Einzelhaltung, finden Sie, besteht Handlungsbedarf bzw. muss sich etwas ändern?
Ich hab mir gerade den pdf "frühe Trennung u. Einzelhaltung" heruntergeladen, die Information der Milchbäuerin ist für mich aufschlussreich. Man erkennt auch das sich die Bauern schon Gedanken um das Thema gemacht haben und die Trennung tatsächlich die beste Lösung ist, also keiner Änderung bedarf.
Ich werde nicht auf Teufel komm raus alles vermeiden, was mit Tierleid in Verbindung steht. Ich achte darauf, dass ich Produkte aus einer fairen Haltung konsumiere und auch bei der Kosmetik achte ich auf einige Siegel. Dennoch gibt es auch bei sowas Grenzen. Man kann die Haltung optimieren aber nicht so gestalten, dass es den Tieren zu 100% gut geht
Der Mensch ist das einzige "Säugetier" welches auch als Erwachsener die Muttermilch eines anderen Säugetiers (weg)trinkt. Ich finde das ist Grund genug dafür zu sorgen, dass es diesen Tieren gut geht. Verbraucher haben eine große Macht, die sie leider nicht nutzen.
Ich denke, die Grundimmunisierung erfolgt durch Gabe der Muttermilch. Es ist vermutlich humaner, das Kalb gleich nach der Geburt zu trennen, als später, wenn es eine Bindung aufgebaut hat. Und alle Tiere zusammen lassen grenzt wohl an Sozialromantik, weil die Milch dann viel teurer wäre als heute. Um mich herum jammern alle, dass das Geld nicht reichen würde (gleichzeitig steigen aber die Ansprüche ins Unermessliche). Wie soll das also funktionieren?
Vielleicht sollte dem "Westen" bewusst werden, dass Milch kein sebstverständliches Grundnahrungsmittel ist. Es ist ein Luxusartikel!
In Indien verdient ein Arbeiter wenn es hoch kommt (bei 10-12h) 500 ₹ am Tag, aber der Liter Milch kostet schon über 50 ₹. Also kann sich die Familie nicht einmal 10 Liter am Tag leisten. In Deutschland bekommt der dümmste Aushilfsarbeiter schon über 12€ pro Stunde (!) und der Liter kostet 0.50€.
Landwirte stellen unsere Lebensmittel her, eine faire Bezahlung sollte doch selbstverständlich sein. Das wollen wir doch alle. Eine Preiserhöhung eines Lebensmittel muss doch immer dem Erzeuger zugute kommen, damit der Betrieb wirtschaftlich und Artgerecht, oder in Bioqualität produzieren kann. Dann bin ich als Endverbraucher auch bereit mehr für ein Produkt zu zahlen. Doch immer mehr habe ich das Gefühl, das es seitens der Politik nicht mehr gewünscht ist das hier überhaupt produziert werden soll.
Da ich die praktizierte Trennung von Kuh und Kalb als eher unproblematisch ansehe, kann ich keinen wesentlichen Verbesserungsbedarf erkennen. Schließlich gibt es bei einer derart frühen Trennung bei Kühen keinen Trennungsstress, da sich die Kuh-Kalb-Bindung erst später, namentlich erst einige Tage nach der Geburt aufbaut. Außerdem sprechen Tierschutzgründe, z.B. der verbesserte Aufbau der Immunität bei den Kälbern, sogar eher für und nicht gegen die Trennung.
Ich sehe das völlig anders. Wenn ein Kalb psychisch gesund ist und die Biestmilch bekommt wird sicherlich eine viel bessere Immunität aufgebaut, als wenn es einsam in seinem Iglu steht und Milch aus Milchpulver bekommt.
Das sehe ich ähnlich. Ich finde das Ganze auch nicht so schrecklich, wie man hier zum Teil lesen tut. Das man diese Methodik sicherlich hier und da verbessern kann, steht ganz außer Frage, wie eben größere Unterbringungen der Kälber untereinander usw.
Ich denke, an sich ist diese Haltungsform jetzt nicht so schrecklich, denn die Vor- und Nachteile wurden ja erklärt. Ich denke, man sollte das Ganze in seiner Form verbessern, wie zum Beispiel größere Iglus und das man mehrere Kälber zusammen hält und nicht einzeln. Die Iglus die hier gezeigten werden, sind glaube schon eine bessere Variante und es gibt engere Formen der Kälberhaltung.
Ich finde es besteht kompletter Handlungsbedarf,
Weil wer gibt uns das Recht einer Mutter nach der Geburt ihr Kind wegzunehmen.
Lasst das Kalb solange bei der Mutter sein wie es seine Mutter braucht.
Tiere haben auch Gefühle
Ich würde sagen in allen Bereichen des Themas
Man sollte auch Nutztiere als Lebewesen mit Gefühlen sehen.
Ich kann bisher keinen gravierenden Mangel in den Haltungsbedingungen erkennen, der dringend geändert werden müsste.
Ich hab mir gerade den pdf "frühe Trennung u. Einzelhaltung" heruntergeladen, die Information der Milchbäuerin ist für mich aufschlussreich. Man erkennt auch das sich die Bauern schon Gedanken um das Thema gemacht haben und die Trennung tatsächlich die beste Lösung ist, also keiner Änderung bedarf.
Wichtig ist das es allen Tieren gut geht und das von kleinsten bis zum größten
Bitte vergiss nicht, dass es Nutztiere sind
Du meinst also es ist in Ordnung wenn es Nutztieren nicht gut geht?
Ich werde nicht auf Teufel komm raus alles vermeiden, was mit Tierleid in Verbindung steht. Ich achte darauf, dass ich Produkte aus einer fairen Haltung konsumiere und auch bei der Kosmetik achte ich auf einige Siegel. Dennoch gibt es auch bei sowas Grenzen. Man kann die Haltung optimieren aber nicht so gestalten, dass es den Tieren zu 100% gut geht
Der Mensch ist das einzige "Säugetier" welches auch als Erwachsener die Muttermilch eines anderen Säugetiers (weg)trinkt. Ich finde das ist Grund genug dafür zu sorgen, dass es diesen Tieren gut geht. Verbraucher haben eine große Macht, die sie leider nicht nutzen.
Menschen sind allerdings keine Nutztiere und werden auch nicht gezüchtet. Ich finde, dass der Vergleich hinkt
Säugetiere gibt es nicht nur als Nutztiere.
Du sagst es. Nicht nur
Ich denke, die Grundimmunisierung erfolgt durch Gabe der Muttermilch. Es ist vermutlich humaner, das Kalb gleich nach der Geburt zu trennen, als später, wenn es eine Bindung aufgebaut hat. Und alle Tiere zusammen lassen grenzt wohl an Sozialromantik, weil die Milch dann viel teurer wäre als heute. Um mich herum jammern alle, dass das Geld nicht reichen würde (gleichzeitig steigen aber die Ansprüche ins Unermessliche). Wie soll das also funktionieren?
Vielleicht sollte dem "Westen" bewusst werden, dass Milch kein sebstverständliches Grundnahrungsmittel ist. Es ist ein Luxusartikel!
In Indien verdient ein Arbeiter wenn es hoch kommt (bei 10-12h) 500 ₹ am Tag, aber der Liter Milch kostet schon über 50 ₹. Also kann sich die Familie nicht einmal 10 Liter am Tag leisten. In Deutschland bekommt der dümmste Aushilfsarbeiter schon über 12€ pro Stunde (!) und der Liter kostet 0.50€.
Landwirte stellen unsere Lebensmittel her, eine faire Bezahlung sollte doch selbstverständlich sein. Das wollen wir doch alle. Eine Preiserhöhung eines Lebensmittel muss doch immer dem Erzeuger zugute kommen, damit der Betrieb wirtschaftlich und Artgerecht, oder in Bioqualität produzieren kann. Dann bin ich als Endverbraucher auch bereit mehr für ein Produkt zu zahlen. Doch immer mehr habe ich das Gefühl, das es seitens der Politik nicht mehr gewünscht ist das hier überhaupt produziert werden soll.
Da ich die praktizierte Trennung von Kuh und Kalb als eher unproblematisch ansehe, kann ich keinen wesentlichen Verbesserungsbedarf erkennen. Schließlich gibt es bei einer derart frühen Trennung bei Kühen keinen Trennungsstress, da sich die Kuh-Kalb-Bindung erst später, namentlich erst einige Tage nach der Geburt aufbaut. Außerdem sprechen Tierschutzgründe, z.B. der verbesserte Aufbau der Immunität bei den Kälbern, sogar eher für und nicht gegen die Trennung.
Ich sehe das völlig anders. Wenn ein Kalb psychisch gesund ist und die Biestmilch bekommt wird sicherlich eine viel bessere Immunität aufgebaut, als wenn es einsam in seinem Iglu steht und Milch aus Milchpulver bekommt.
Das sehe ich ähnlich. Ich finde das Ganze auch nicht so schrecklich, wie man hier zum Teil lesen tut. Das man diese Methodik sicherlich hier und da verbessern kann, steht ganz außer Frage, wie eben größere Unterbringungen der Kälber untereinander usw.
Das sehe ich auch so. Ich möchte da gar nichts hinzufügen, alles gesagt.
Ich denke, an sich ist diese Haltungsform jetzt nicht so schrecklich, denn die Vor- und Nachteile wurden ja erklärt. Ich denke, man sollte das Ganze in seiner Form verbessern, wie zum Beispiel größere Iglus und das man mehrere Kälber zusammen hält und nicht einzeln. Die Iglus die hier gezeigten werden, sind glaube schon eine bessere Variante und es gibt engere Formen der Kälberhaltung.
Ich finde es besteht kompletter Handlungsbedarf,
Weil wer gibt uns das Recht einer Mutter nach der Geburt ihr Kind wegzunehmen.
Lasst das Kalb solange bei der Mutter sein wie es seine Mutter braucht.
Tiere haben auch Gefühle
Warum das Kalb der Kuh weggenommen wird, ist doch hier gut beschrieben in dem Infomaterial und was das auch für Vorteile haben kann --> https://digitalemeinungagrar.uni-goettingen.de/rails/active_storage/blobs/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBPQT09IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJibG9iX2lkIn19--409ff5e801cbb3e3acd0f8c9b9cffc6e397e0901/Zum%20Weiterlesen%20BIZLW.pdf